Lernen vertreibt Dummheit! Oder: Wir verschenken Bildung!

Der 1. Oktober hatte es dieses Jahr in sich! Denn unser Herr Zorbach hat nun schon 20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel!

Und seit seinen Anfängen in der Welt der Werbung hat sich so einiges getan!
Inzwischen gibt es neben schnöden Werbespots und Plakaten, allein durch das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man als Unternehmen wesentlich effektiver an seine Kunden herantreten kann. Und täglich kommen 1000 neue Wege dazu!Um aus geschäftlichen Gründen immer up to Date zu bleiben und vielleicht auch ein wenig aus Angst, doch irgendwann zum alten Eisen zu gehören, hat Thomas kürzlich das Buch „Trust Agents: Using the Web to Build Influence, Improve Reputation, and Earn Trust“ erworben!
Und das gleich zweimal!Da man nicht nur auf Facebook teilen kann, möchten wir gerne eines der Exemplare verschenken! Wer also Interesse an dem New York Times Bestseller  von Chris Brogan und Julian Smith hat, hat nun die ultimative und einmalige Chance, eines der Bücher abzustauben! Versandkostenfrei!

Zeigt uns bis zum 17. Oktober die Eurer Meinung nach beste Kampagne im Bereich Online Marketing dieses Jahres! Einfach per Link in die Kommentarbox posten!
Wer sich am Ende freuen darf, entscheidet entweder das Los oder unser Geschmack! Darüber sind wir uns noch nicht ganz einig!
Und jetzt: Viel Spaß und viel Glück!



Von vm-people am 10. Oktober 2010
in In eigener Sache

Wochenend‘ und Sonnenschein… mit Lands‘ End Canvas


Morgen ist es soweit: Canvas, das neue Label von Land’s End, feiert Deutschlandpremiere. Mit Limousinen, Laufsteg, Lagerfeld?, Nein, mit einem Picnic unter Freunden. Wir freuen uns!


Von vm-people am 20. August 2010
in Aktuelle Fallbeispiele

Die Reichweitenfalle – Plädoyer für die Wirksamkeit von Alternate Reality Games

In einem Artikel im Magazin iBusiness wird Boris Lakowski zum Thema ARGs unter anderem mit den Worten zitiert: „Die Intention ist gut, aber Awareness und Reichweite sind die größten Probleme bei den hohen Kosten“. Sein Fazit: „ARGs sind vor allem ein selbstverliebtes Spielverhalten von Agenturen, das von Kunden belächelt wird.“ Ich weiß nicht genau, was Herr Lakowski so macht. Vermutlich ist er ein As als Social Media Experte und erfolgreich als Strategieberater. Von Alternate Reality Games und ihrem Einsatz im Marketingkontext allerdings versteht er ebenso wenig wie ich von Teilchenphysik.

Die Aussage, dass sich mit einem Alternate Reality keine Reichweite erzielen lasse, ist zunächst einmal sachlich falsch. Zwar ist der Kreis der Teilnehmer, die ein ARG vorantreiben, tatsächlich selten größer als mehrere hundert Spieler. Über die Mundpropaganda und die Medienberichterstattung erfahren aber in der Regel weitaus mehr Leute von der Geschichte. Im Fall von „Die Zeit wird knapp“, unserem ARG für den Jugendroman „Numbers“, haben wir auf diese Weise eine Reichweite von 3,5 Millionen Kontakten erzielt, verteilt auf fünf verschiedene Involvement-Stufen.

Reichweite sollte aber in Zeiten, in denen die Unternehmen nach tragfähigen Konzepten suchen, sich über soziale Medien mit ihren Kunden zu vernetzen, nicht mehr das Hauptziel sein. Um es mit den Worten von Patrick Breitenbach zu sagen: „Reichweite ist fürn Arsch!“ Anders ausgedrückt: Wer heute in erster Linie nach Reichweite strebt, outet sich als Marketingstalinist alter Schule, der dem tradierten Sendermodell anhängt, und der Gefahr läuft, in eine Falle zu tappen. Für alle, die es immer noch nicht verstanden haben: „Märkte sind Gespräche“ (Cluetrain Manifest)! Worauf es ankommt, sind Beziehungen und echte Fans eines Unternehmens. Und genau das können Alternate Reality Games leisten: Erfahrungen stiften, die der Rede wert sind und Beziehungen knüpfen, die über die Dauer einer Kampagne hinaus bestehen bleiben.

Kevin Kelly argumentiert, dass beispielsweise ein Autor nur 1.000 echte Fans braucht, um vom Schreiben zu leben. Okay, für ein Unternehmen dürfen es gerne auch ein paar mehr sein. Ich habe jedenfalls in meinen 20 Jahren in der Kommunikationsbranche kein wirksameres Instrument kennengelernt, wenn es darum geht, echte Begeisterung bei den Leuten hervorzurufen, als Alternate Reality Games. In einem Punkt gebe ich Boris Lakowski allerdings Recht: ARGs haben etwas mit Liebe zu tun. Wer jemals hinter den Vorhang eines ARG geblickt hat, der weiß wie viel Hingabe und Einsatz es erfordert, eine ARG-Community zu unterhalten. Es ist aber ein Einsatz, der sich in mehrfacher Hinsicht bezahlt macht. Wir empfehlen unseren Kunden ARGs, weil wir der Überzeugung sind, dass wir ihre wirtschaftlichen Ziele damit erreichen können, nicht, weil wir selbstverliebt sind. 22.000 verkaufte Exemplare von „Numbers“ und eine Fan-Community, die gespannt auf die Fortsetzung wartet, sprechen für sich. Kunden, die darüber lächeln, wollen wir ehrlich gesagt gar nicht haben. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an Herrn Lakowski!



Von vm-people am 11. August 2010
in Alternate Reality Games, Diskurs, Publikationen

Recruiting, Social Media und ein besonderer Auftrag

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit bei cjd-profashion– einem Unternehmen aus der Corporate Fashion Branche – eine Strategiepräsentation zu halten. Der Termin war sehr sympathisch, der Geschäftsführer in Sachen Social Media und am Cluetrain Manifest generell sehr aufgeschlossen und auch unsere Kampagnenansätze sind (so glaube ich) auf Gefallen gestossen. Alles in Allem also ein Termin, bei dem man mit einem guten Gefühl zurück in die Agentur fährt…Wenn man im Gespräch nicht sehr schnell festgestellt hätte, dass auf Unternehmensseite eigentlich kein Ansprechpartner existiert, der all die Vorschläge auch täglich im Unternehmen lebt und umsetzen kann. Eher spontan habe ich angeboten, dass wir gerne unser Netzwerk dafür nutzen können, einen geeigneten Mitarbeiter zu finden.

Kurze Zeit später hatte ich den Auftrag, ein Recruiting über Social Media durchzuführen. Gesucht wird ein Social Media Manager. Für uns als Viralmarketer ein Novum und das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde.

Über meinen privaten Twitteraccount habe ich den Link zu einem Posterous-Post verbreitet und um fleissiges Retweeten gebeten. Eine Woche später haben wir zum gleichen Link eine Anzeige auf Facebook geschaltet, um die Reichweite zu erhöhen. Jetzt, zum Ende der Aktion, steht der Post bei über 5.500 Views, die in etwa zu gleichen Teilen über die Facebook Ad und über Twitter kamen. Ich habe über alle nur denkbaren Kanäle Bewerbungen erhalten. Über 200. Und beim Sichten kann ich nur sagen, dass sich sehr fähige Leute beworben haben. Das hat mich überzeugt. Herr Knabenreich, der den Blog personalmarketing2null betreibt, fand den Ansatz zumindest interessant genug, um mich um ein Interview zu bitten, was man hier nachlesen kann:http://personalmarketing2null.wordpress.com/2010/07/29/social-media-fuer-recruiting-wirklich-nutzlos/

Vielen Dank für die Gelegenheit zum Interview!

Allen Bewerbern möchte ich nochmals sagen, dass ich mich über die Menge und Qualität sehr gefreut habe. Der Kunde hat jetzt unsere Vorauswahl und sichtet gerade die Unterlagen. Nach Absprache werden die Einladungen in den nächsten Tagen an die engere Auswahl verschickt.



Von vm-people am 4. August 2010
in Aktuelle Fallbeispiele

Was Sie schon immer über vm wissen wollten…

Ladies and gentlemen, dear passengers, fasten you seatbelts: In diesem Interview verrate ich, wie ich zum Viralen Marketing gekommen bin, was genau ich darunter verstehe und was ich heute machen würde, wäre ich nicht Marketingvirologe geworden.

Das Interview führte die Markenberatung Musiol, Munzinger, Sasserath.



Von vm-people am 2. August 2010
in In eigener Sache